

Wer hat das nicht schon einmal erlebt: Ein besonderer Duft weckt eine bestimmte Erinnerung. Ob Kindheitserlebnisse oder Stimmungen, sie werden wieder wach, wenn sie im Zusammenhang mit einem Dufterlebnis stehen. Das ist kein Wunder, denn der Geruchssinn ist im Gehirn eng mit dem Gedächtnis verbunden. Angenehme Düfte entspannen die Seele, sie können anregend wirken oder beruhigen.
Da heute das Wissen um die Essbarkeit und Verwendung von Pflanzen in der Bevölkerung zurück geht, wächst auch die Unsicherheit. Tatsächlich gibt es aber in unseren Breiten nur sehr wenige wirklich giftige Pflanzen.
Der Duft vieler Gartenpflanzen erfährt jedoch erst in letzter Zeit wieder mehr Aufmerksamkeit. Dabei ist der Duft einer Pflanze eine Eigenschaft die sich ebenso zu beachten lohnt wie Blütenfarbe und Wuchsform. Mit Duftpflanzen lassen sich im Garten besondere Akzente setzen, sie erschließen uns eine zusätzliche Dimension der Pflanzenwelt.
Die Rose, der Flieder, das Veilchen - manche Pflanzen sind für den geradezu sprichwörtlichen Duft ihrer Blüten bekannt. Andere werden nur von wenigen Menschen beachtet. Zum Beispiel weil sie, wie die Engelstrompete, die Duftnachtkerze und der Nachtphlox, erst in den Abendstunden duften und damit vor allem den "Feierabend-Gärtner" erfreuen.

Doch es duften nicht immer nur die Blüten einer Pflanze. Zahlreiche Pflanzen (darunter der Gewürzstrauch, der Lavendel und die vielen Arten von Duftpelargonien) verfügen über einen Blattduft, der sie für uns Menschen attraktiv macht. Dabei dienen die ätherischen Öle, die diesen Duft verursachen, der Pflanze eigentlich als Schutz gegen Fraßfeinde und andere Schaderreger.
Mehr Informationen über einzelne Duftpflanzen erhalten Sie u.a. bei
Staudengärtnerei Gaißmayer und
Kräutergärtnerei Syringa
Zum Thema "Duftpflanzen für Garten und Landschaft" gibt es außerdem eine Informationsbroschüre, die über die LOGL-Geschäftsstelle bezogen werden kann.
Für die Vereine steht eine Informationswand zu diesem Thema zum Ausleihen zur Verfügung.