

Bei der Esslinger Scheckenkirsche handelt es sich um eine mittelgroße, bunte, weiche Herzkirsche die in der 2.- 3. Kirschenwoche reift. Sie trägt sehr früh, sehr sicher und regelmäßig. Die geringe Empfindlichkeit der Blüten gegen Nässe und Kälte, eine ausreichende Garnierung und hohe Frostresistenz des Holzes sind die Ursachen einer guten Ertragsfähigkeit, die sich bei fachgerechter Pflege regelmäßig einstellt.
Die Frucht zeichnet sich durch einen hohen Zuckergehalt aus, ist im Geschmack jedoch weniger stark ausgeprägt. Die Früchte können eine gewisse Zeit, auch bei Vollreife, am Baum hängen bleiben. Somit lässt sich die Ernte aufgrund der kräftigen, mittellangen Stiele auch durch Schütteln bewerkstelligen. Aus diesem Grund ist die Esslinger Scheckenkirsche grundsätzlich auch als früh reifende Brennkirsche geeignet.
Bitte klicken Sie » hier um unser Infoblatt zur Esslinger Scheckenkirsche zu sehen (PDF-Datei 64 Kb).
Die Infotafel zur Esslinger Scheckenkirsche kann über die Geschäftsstelle ausgeliehen werden oder über unser
» Online-Reservierungsformular reserviert werden.
Eine PDF Datei der Infotafel steht hier zum Download für Sie bereit: Infotafel Sorte 2009 (PDF 209 KB)
Eine Liste mit entsprechenden Bezugsadressen für die Esslinger Scheckenkirsche von Baumschulen für Baden und Württemberg finden Sie » hier (PDF-Datei 20 Kb).

Die „Wilde Eierbirne“ wurde 1854 erstmals von Eduard Lucas beschrieben. Ihre genaue Herkunft ist unbekannt, jedoch ist sie in Süddeutschland stark verbreitet und dort vor allem im Stuttgarter Raum. Der mittelgroße Baum mit sehr schöner, gleichmäßiger kugelförmiger Krone zeichnet sich mit seinem besonderen Erscheinungsbild als wertvolles, landschaftsprägendes Obstgehölz aus.
Bitte klicken Sie >>hier um zum Infoblatt „Wilde Eierbirne“ zu gelangen.
(PDF-Datei 104 kb).
Die Infotafel zur Wilden Eierbirne kann über die Geschäftsstelle ausgeliehen werden oder über unser
» Online-Reservierungsformular reserviert werden.
Eine PDF Datei der Infotafel steht hier zum Download für Sie bereit: Infotafel Sorte 2008 (PDF 125 KB)

Diese Süßkirsche zählt zur Gruppe der Knorpelkirschen und stammt ursprünglich aus dem Raum Esslingen. Ihre Verbreitung fand sie nach und nach in ganz Württemberg bis hin zum Oberrhein. Für eine optimale Fruchtqualität sind gute Lagen mit Weinbauklima notwendig.
Bitte klicken Sie >>hier um unser Infoblatt zur Unterländer Kirsche zu sehen. (PDF-Datei 195 Kb).
Entsprechende Bezugsadressen von Baumschulen in Baden und Württemberg erhalten Sie >>hier (PDF-Datei 22 KB).
Die Infotafel zur Unterländer Kirsche kann über die Geschäftsstelle ausgeliehen werden oder über unser
» Online-Reservierungsformular reserviert werden.
Eine PDF Datei der Infotafel steht hier zum Download für Sie bereit: Infotafel Sorte 2007 (PDF 69 KB)

Er gehört zur Familie der Rosenäpfel und war auch in Frankreich und Holland eine sehr verbreitete Sorte. Der in Württemberg gebräuchliche Name „Schwäbischer Rosenapfel“ lässt auch auf eine größere Verbreitung im „Ländle“ schließen. Trotz seiner gewissen Schorfempfindlichkeit ist er selbst noch in rauen Lagen empfehlenswert. Dies macht den Schwäbischen Rosenapfel auch für den Streuobstbau zu einer interessanten Sorte, zumal er für die Gewinnung von Apfelsaft gut geeignet ist....
Weitere Informationen zur Streuobstsorte des Jahres 2006 erhalten Sie hier.
Die Infotafel zum Danziger Kantapfel kann über die Geschäftsstelle ausgeliehen werden oder über unser >> Online-Reservierungsformular reserviert werden.
Eine PDF Datei der Infotafel steht hier zum Download für Sie bereit: Infotafel Sorte 2006 (PDF 288kb)

Die Palmischbirne ist vor allem in Württemberg anzutreffen und zählt zu den ältesten Obstsorten, ihr genauer Ursprung ist nicht bekannt. Synonyme: Böhmische Birne, Bäumschbirne, Mädlesbirne, Schwabenbirne.
Die Frucht der Palmischbirne ist klein, regelmäßig und kreiselförmig. Die raue und derbe Schale zeigt als Grundfarbe ein mattes Grün und ist goldbraunartig berostet. Bei geringerer Berostung ist die Färbung anfangs grüngelb und wechselt später in ein mattes hellgelb. Auffällig sind die großen, hellen Punkte, die gleichmäßig verteilt sind. Selten tritt bei besonnten Früchten eine leichte Rotfärbung auf. Der mittellange, dünne, glänzend braune Stiel sitzt seitlich in einer kleinen Fleischwulst schief auf der Frucht. Das Fruchtfleisch ist mattweiß, grobkörnig und süßherb. Die Reifezeit der Palmischbirne beginnt Anfang September. Die Birnen sind transportfähig aber nur drei Wochen haltbar...
Weitere Informationen zur Streuobstsorte des Jahres 2005 erhalten Sie hier.
Die Infotafel zur Palmischbirne kann über die Geschäftsstelle ausgeliehen werden oder über unser
>> Online-Reservierungsformular reserviert werden.
Eine PDF Datei der Infotafel steht hier zum Download für Sie bereit: Infotafel Sorte 2005 (PDF 133kb)

Der Luikenapfel stammt aus Württemberg, wo er vor hundert Jahren noch der verbreitetste Apfel im Streuobstbau war. Die Sorte wurde Ende des 18. Jahrhunderts schon in der Literatur erwähnt. Die Bezeichnung soll auf einen Weingärtner Luik in Sulzgries bei Esslingen zurückgehen. Er wird unter anderem auch Ludwigsapfel genannt. Aus ihm sind zahlreiche Sämlinge hervorgegangen, die oft nur schwer zu unterscheiden sind.
Der Luikenapfel ist ein hervorragender Verwertungsapfel und eignet sich sehr gut zur Herstellung von Saft, Most und Mus sowie zum Dörren. Auch als Tafelapfel ist er gut geeignet...
Weitere Informationen zur Streuobstsorte des Jahres 2004 erhalten Sie hier.
Die Infotafel zum Luikenapfel kann über die Geschäftsstelle ausgeliehen werden oder über unser
>> Online-Reservierungsformular reserviert werden.
Eine PDF Datei der Infotafel steht hier zum Download für Sie bereit: Infotafel Sorte 2004 (PDF 185kb)

Es handelt sich um eine sehr alte Steinobstsorte, die wahrscheinlich aus Ungarn oder der Türkei stammt. Sie wurde Ende des 18. Jhd. erstmals beschrieben.
Die 'Dattelzwetsche' ist heute noch besonders im Landkreis Tübingen, aber auch im benachbarten Zollernalbkreis anzutreffen. Meist kommt sie dort wurzelecht vor. Sie bildet dann viele Ausläufer und ganze Zwetschenhecken. In dem Sortenbüchlein „Kern- und Steinobstsorten für die Mitglieder der Obstbausektion Tübingen“, 1895, wird die Sorte auch als 'Tübinger Zwetsche' und 'Spitzzwetsche' bezeichnet. Dies weist ebenfalls auf eine stärkere Verbreitung im Bereich Tübingen hin...
Weitere Informationen zur Streuobstsorte des Jahres 2003 erhalten Sie hier.
Die Infotafel zur Dattelzwetsche kann über die Geschäftsstelle ausgeliehen werden oder über unser
>> Online-Reservierungsformular reserviert werden.
Eine PDF Datei der Infotafel steht hier zum Download für Sie bereit: Infotafel Sorte 2003 (PDF 69kb)

Die Sülibirne kommt im südlichen Schwarzwald, im Bodenseegebiet (besonders im Landkreis Konstanz) und teilweise im Hochrheingebiet vor. Sie soll ursprünglich schweizerischen Ursprungs sein. Darauf weißt auch der Name „Süli“ hin, der in Schwyzerdütsch bzw. alemannisch „Schweinchen" bedeutet. Die Sülibirne entwickelt äußerst imposante, landschaftsprägende Bäume, die Dank ihrer Vitalität ein hohes Alter erreichen können. Bei einer gefällten Sülibirne zählte man 230 Jahresringe...
Weitere Informationen zur Streuobstsorte des Jahres 2002 erhalten Sie hier.
Die Infotafel zur Sülibirne kann über die Geschäftsstelle ausgeliehen werden oder über unser
>> Online-Reservierungsformular reserviert werden.
Eine PDF Datei der Infotafel steht hier zum Download für Sie bereit: Infotafel Sorte 2002 (PDF 81kb)

Bei der Auswahl der Streuobstsorte des Jahres wird in der Regel besonderer Wert auf Lokalsorten Baden-Württembergs gelegt. Die Rote Sternrenette darf hier als Ausnahme gelten, da sie ursprünglich vom Niederrhein stammt und sich von dort aus in Deutschland verbreitet hat.
Ob die Rote Sternrenette ihren Namen wegen ihrer zahlreichen hellgrauen sternfömigen Lentizellen erhalten hat oder wegen ihres aufgeschnitten sternförmig aussehenden Kernhauses, ist der Literatur nicht eindeutig zu entnehmen...
Weitere Informationen zur Streuobstsorte des Jahres 2001 erhalten Sie hier.
Die Infotafel zur Rote Sternrenette kann über die Geschäftsstelle ausgeliehen werden oder über unser
>> Online-Reservierungsformular reserviert werden.
Eine PDF Datei der Infotafel steht hier zum Download für Sie bereit: Infotafel Sorte 2001 (PDF 84kb)

Die Heimat der Brennkirsche Dolleseppler ist der Ortenaukreis. Die dunkelbraunrote bis schwarze Herzkirsche hat ein sehr saftiges Fruchtfleisch und löst gut vom Stein. Die Kirsche wird vorwiegend als Brennkirsche verwendet, eignet sich aber auch zur Saftherstellung, zum Backen und Kochen.
Weitere Informationen zur Streuobstsorte des Jahres 2000 erhalten Sie hier.
Die Infotafel zur Brennkirsche Dolleseppler kann über die Geschäftsstelle ausgeliehen werden oder über unser >> Online-Reservierungsformular reserviert werden.
Eine PDF Datei der Infotafel steht hier zum Download für Sie bereit: Infotafel Sorte 2000 (PDF 50kb)

Die Frucht ist klein bis mittelgroß, flachkugelförmig und gegen den Stiel stumpf zugespitzt. Reifezeit ist Anfang bis Mitte Oktober. Die Fruchtschale ist rau, hart und schmutzig–grün. Das Fruchtfleisch gelblich-weiß, steinig und herbsäuerlich. Der Baum ist groß, langlebig und landschaftsprägend...
Weitere Informationen zur Streuobstsorte des Jahres 1999 erhalten Sie hier.
Die Infotafel zur Karcherbirne kann über die Geschäftsstelle ausgeliehen werden oder über unser >> Online-Reservierungsformular reserviert werden.
Eine PDF Datei der Infotafel steht hier zum Download für Sie bereit: Infotafel Sorte 1999 (PDF 81kb)

Der Baum ist, so die Überlieferung, vom Landwirt Jakob Fischer um die Jahrhundertwende im Wald ausgegraben und auf seinen jetzigen Standort gepflanzt worden. Eine neue Apfelsorte war so ohne Zutun des Menschen als Zufallsämling entstanden. Wäre das kleine Bäumchen wie ursprünglich vorgesehen, mit einer anderen Sorte veredelt worden, so wären wir niemals in den Genuss dieses Apfels gekommen, der wegen seines wunderbaren Aromas und der angenehmen Säure sehr wertvoll ist. Hochinteressant ist, dass der Urbaum dieser Sorte heute noch in Rottum, Landkreis Biberach steht. Immerhin hat der Vater aller Jakob Fischer Bäume heute einen Stammumfang von rund 1,75 m und eine Höhe von ca. 13 m.
Weitere Informationen zur Streuobstsorte des Jahres 1998 erhalten Sie hier.
Eine Infotafel des Jakob Fischer können wir Ihnen leider nicht anbieten.